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Über Fotografie sprechen (2-tägiger Workshop) an der Neuen Schule für Fotografie Berlin

Fotografie spricht wie kaum eine andere Kunstform die zeitgenössischen Betrachter an. Worin besteht die Faszination von Fotografien, womit ziehen sie den Betrachter in Bann?

Fotografien schärfen den Realitätssinn, sie erkunden aber auch das Imaginäre: Licht und Schatten, Schärfe und Verschwommenes, Kontur und Gewicht, Präzision und Zufall, Beiläufiges und im Verschwinden Begriffenes. Sie fordern zu einer Wahrnehmung auf, die Versunkenheit und Erwachen als ästhetisches Moment und Chance zum Innehalten begreift. Fotografie ist aber stets auch mit dem Versprechen historischer Zeitzeugenschaft aufgeladen – selbst dann noch, wenn es sich um Fake und Inszenierung handelt.

Neben einer Diskussion ausgewählter Texten von Fotografen, Text-Bild-Kombinationen und einer Einführung in grundlegende theoretische Beiträge zur Fotografie soll im zweitägigen Workshop auch anhand von Fotografie-Bildbänden in praktischen Übungen zum Sprechen und Schreiben über Fotografie eingeladen werden. Das historische Anliegen der Fotografie ist visuell formuliert: Es gilt zu zeigen, was zu einem bestimmten Zeitpunkt zu sehen ist und gleichzeitig dem Betrachter im Dialog mit seiner Geschichte, seiner Erfahrung, seinen Wünschen eine eigene Perspektive vor Augen zu führen. Darüber zu sprechen erschließt neue Wege der Bildbetrachtung, die Kulturgeschichte der Fotografie und Erkunden des eigenen Standpunktes miteinander verbinden.  

Preis: 200 €

Unterrichtssprache: Deutsch

Anmeldung: communication@neue-schule-berlin.com oder 030 / 28 04 68 62.

Mindestteilnehmerzahl: 9

Anmeldeschluss: 16.04.2010 

Kontextspalte

Termine

  • 10. und 12. Mai 2010
  • 10-17 Uhr